Freitagsabend (16.9.) haben Sandy, Thipmala und ich uns mit einigen Leuten die normalerweise in Puerto Escondito wohnen getroffen. Sie waren übers Wochende in Oaxaca ,um die Stadt mal kennenzulernen.Wir haben einige wirklich nette Leute und eventuell auch nützliche Kontakte geknüpft ,falls wir mal nach Puerto Escondito fahren werden.Danach sind wir zum Zócalo gegangen weil man dort das Feuerwerk vom letzten Abend nochmal sehen konnte. Davor wurde allerdings ein Film ,über die Entstehung von Oaxaca gezeigt.Der Film wurde auf die Kirche am Zócalo projeziert. Die ganze Konstruktion war unglaublich beeindruckend und am Ende des Films hat ein Kinderchor gesungen aber seht selbst:
Die Fahrt in das Dorf dauerte um die 1 einhalb Stunden.Leider war uns fürchterlich schlecht weswegen wir nach der Hälfte des Weges regungslos nebeneinadersaßen und ins leere starrten.Als wir in Ixtlan ankamen hatten wir Schwierigkeiten die anderen zu finden ,da unsere Handys in der Höhe nicht mehr funktionierten. Doch nachdem wir uns in einem Touristenbüro über den Standpunkt des Ortes informiert haben, wo die anderen sein könnten machten wir uns mit einem der Minicaptaxis auf den Weg.
Angekommen entschlossen wir uns ,da die anderen nicht dort waren, ein wenig zu wandern. Da mir kalt war wollte ich mich vorher noch umziehen.In der Hütte wechselte ich meine Klamotten doch leider habe ich nicht mit einer komischen Mücke/Insekt gerechnet was in meinen Pulli reingekrabbelt ist und es sich unter meiner Achsel gemütlich gemacht hat.Da ich ja nicht wusste was das für ein Tier ist ,als ich es bemerkte ,schrie ich los.=) Hätte die Blaskappelle in dem Restaurant daneben nicht gespielt hätten mich alle gehört.Nach zwei Stichen in die Achsel später hatte Valentina das Viech entfernt und die Wanderung konnte endlich losgehen.
Valentina und ich :)
Die Anderen sind die Nacht über in Ixtlan geblieben. Ich hätte zwar auch Lust gehabt aber es war kein Platz mehr in der Hütte.Folglich bin ich mit Urs in einem Taxi Collectivo wieder runter in die Stadt gefahren.Wir waren mit Fahrer zu 6. oder zu 7. in dem Auto, heißt Urs und ich saßen zu zweit auf dem Vordersitz und ich muss wirklich zugeben ,dass ich Angst hatte, sowie der Taxifahrer um die Kurven gerast ist. Heil in der Stadt angekommen bin ich schnell nach Hause ,hab geduscht und weiter gings zu Thipmala und Sandy. Wir haben uns einen schönen Abend in einem Club gemacht und hab schließlich bei ihnen übernachtet.
Ich glaube den Sonntag hab ich ruhiger angehen lassen und überhaupt habe ich die zwei darauffolgenden Tage den verpassten Schlaf der letzten zwei Wochen nachgeholt. Normalerweise ist es ja wenn ich schlafe meistens ruhiger aber hier muss man halt lernen auch mit Lärm einschlafen zu können. Die Nachbarn , das Dach ,die Kinder, die Playstation von Juan David, die Verkäufer auf der Straße die ihre Ware durch Lautsprecher anpreien sowie der Hahn, der schon um 2 Uhr Nachts anfängt zu krähen , machen es mir schwer. Aber gut damit muss ich jetzt hier schlafen lernen.
Am Dienstag hatte ich einen Termin beim el Hub , einem Community Service Office welches Volunteer Work vermittelt. Es handelte sich um ein Angebot als Volunteer zu arbeiten . Leider stellte sich heraus , dass ich Büroarbeit machen sollte und nicht ,so wie ich wollte ein echtes Praktikum in einer Schule.
Mittwoch war in Nachmittags was essen in einer der 35 pesos Restaurants , in denen man ein Müno für diesen Preis bekommt. Es war erstaunlicherweise sehr lecker. Abends hatte ich dann Zumbaclass. Ach ja das hab ich ganz vergessen zu erwähnen: Ich fange jetzt mit Zumba an! Macht super viel Spaß aber man muss sich auch darauf einlassen. Zum Beispiel ist die Zumbalehrerin ziemlich kräftig und wenn man sie das erste Mal sieht traut man ihr erst mal nicht so viel zu. Wenn die aber anfängt....Holla!
Also werde ich jetzt Montags-,Mittwochs-und Freitagsabends immer an den Zumbaklassen teilhaben und die Hüften kreisen lassen =)
Mittwochabend waren wir alle in einer Bar mit Dachterrasse und haben Billard und Tischkicker gespielt.Der Abend war unglaublich gut denn alle hatten gute Laune.Später sind wir noch in einen Salsaclub gegangen .Allerdings habe ich mich schon gegen 2 Uhr verdrückt und musste mich mal wieder mit einem Taxifahrer herumschlagen, der nicht wusste wie man meine Straße findet.
Am nächsten Morgen bin ich auf einen Kleidermarkt gegangen. Leider waren weder die Kleider noch die Verkäufer wohltuend. Ich habe mich ein wenig wie in einem Löwenkäfig gefühlt, da sich jeder Verkäufer förmlich auf mich gestürzt hat. Den ekelhaften Sprüchen war ich aber mit Zunge raus, Fratze ziehen, Augen verdrehen oder einer frechen Bemerkung gewappnet.=)
Trotzdem habe ich mich so schnell wie möglich aus dem Staub gemacht.Nachmittags hatte ich noch zwei Gespräche wegem arbeiten.Eines wird heute fortgesetzt also wünscht mir Glück, dass es klappt!
Gegen Abend haben wir Linas Abschied gefeiert. Wir waren erst was essen in einem Seafood Restaurant , danach im Deutschen Kino mit spanischem Untertitel und danach was trinken und im Cantinita:) War ein ganz lustiger Abend. Ich hoffe, dass ich euch das nächste Mal von meiner neuen Arbeit berichten kann und wünscht mir Glück ,dass das Gespräch heute Nachmittag positiv für mich verläuft.
Valentina und du, schönes Foto !!
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