Der Mexiko City Aufenthalt ist zwar schon fast 2 Wochen her jedoch ist mir jetzt erst aufgefallen, dass noch nichts in meinem Blog darüber steht.
Laura, Thipmala ,Sandy und ich sind Donnerstagnachmittag mit dem erste Klasse Bus losgefahren. Die 6 Stunden waren Fahrt waren relativ angenehm, da es anstatt über Hochland fast nur geradeaus ging. Angekommen am Busbahnhof wurden wir 4 mit großen Augen von den Einheimischen begutachtet, an was wir uns mittlerweile aber fast gewöhnt haben. Mit einem der sicheren Taxen ging es dann richtung Centro Historico wo unser Hostel auf uns wartete. Der Taxifahrer war sehr nett und hat uns nebenbei mitgeteilt dass die Stadt nicht 20 Millionen ,so wie wir dachten, sondern 32 Millionen Einwohner hat. Ja da blieb uns erst mal der Mund offen stehen=)
Unser Hostel lag sehr zentral und war für den Preis von ca. 10 Euro pro Nacht ein gutes Schnäppchen. Hohe Wände, viel Platz und für mexikanische Verhältnisse sauber. Wir waren von der Fahrt zwar müde aber machten uns trotzdem nochmal auf. Wir fanden uns schließlich auf einer der Haupteinkaufsstraßen wieder wo wir ein Restaurant suchten. Als wir schließlich eins gefunden hatten wurde uns realtiv bald klar , dass wir versehentlich in ein Fischrestaurant eingekehrt sind:) Aber gut dann gabs halt Fisch!
Als wir in unser Hostel zurückkehren wollten haben wir uns erst mal ein wenig verlaufen haben es jedoch ,ohne vorher nicht noch bei Starbucks vorbeigeschaut zu haben, gefunden.
Am nächsten Tag haben wir uns früh morgens ein Ticket für den Touribus gekauft. Es gab insgesamt zwei Routen. Die rote führte uns durch das Centro Historico raus in den Buiseness und den architektonisch sehenswerten Teil der Stadt. Das Centro Historico hätte auch Paris sein können und die andere Teil war ziemlich modern. Wir haben von der roten Route einen Abstecher ins Hard Rock Cafe und in ein Restaurant gemacht. Im Hard Rock Cafe haben wir natürlich , wie so oft hier, nette Deutsche getroffen:)
Von neuem gestärkt haben wir die rote Route genommen , um zu einer Station zu kommen an der wir in die grüne wechseln konnten. Zuerst war die grüne genausoschön wie auch die rote, doch wir hatten nciht bedacht dass die grüne so weit raus aus der Innenstadt gehen könnte. Mit zunehmenden Verkehr wurde der Bus immer lansgamer. Da wir so schleppend vorankamen wurde es oben auf dem Dach immer kälter. Wir beschlossen den Bus zu verlassen und ein Taxi ins Centro Historico zu nehmen.
Nach dem Essen beschlossen wir ein wenig im Hotelzimmer zu entspannen und danach sind wir in einen Club auf einer Dachterrasse gegangen . Leider hielt die Musik auf Dauer nicht das ,was sie versprach und so sind wir relativ früh wieder zurück ins Zimmer.
Am nächsten Morgen haben wir den Tag mit einem guten Frühstück einklingen lassen. Danach sind wir ein wenig bummeln gegangen. Man freut sich dann doch immer wieder wenn man einen Zara, Berska und co findet :P
Nachdem sind wir auf einen Aufsichtspunkt gegangen von dem man nicht die ganze, aber zumindest einen großen Teil der Stadt überblicken konnte. Der Ausblick war gigantisch. Überall wo man hingesehen hat sah man Stadt, die am Horizont in den Himmel übergangen ist. Doch wusste man , dass sie sich hinter den Bergen fortsetzt!Von dem Aussichtspunkt wurden wir auch zum ersten Mal mit den Menschenmassen konfrontiert. Eine viel unangenehmere Konfrontation sollte uns aber auch noch überraschen. Zufälligerweise trafen wir die Deutschen vom Hard Rock Cafe auf dem Aussichtspunkt wieder.Nachdem Sandy Postkarten und ich ein Portmoinee gekauft haben ,machten wir uns auf den Weg zum Palast. In dem Innenhof des Palasts konnte man das Lebenswerk von Diego Riviera, dem Ehemann von Frida Kahlo bestaunen. Gigantisch große Gemälde die sich über die ganze Wand erstrecken fand man dort. Nach einem Rundgang und einigen Fotos von dem schönen Springbrunnen verließen wir den Palast. Draußen wurden wir dann von Menschenmassen überrumpelt. Es waren so viele Menschen unterwegs sodass es wirklich unangenehm wurde und wir unsere Sachen an uns klammerten. Der Grund für die Menschenmassen war ein gigantischer Markt. Wir flüchteten uns schließlich kurz in eine schöne Cathedrale,wo es erholsam ruhig war.
Plötzlich fanden wir uns in einem Interview wieder. Uns wurden Fragen auf schlecht evrständlichem Englisch von Schülerinnen gefragt.Nachdem wir brav alles beantwortet hatten sahen wir dass ein Stück weiter Indianer tanzten und Musik machten.
Dort haben wir dem bunten Treiben ein wenig zugesehen und ich habe mich schließlich dazu entschlossen , mich von einem Indianer segnen zu lassen:) ich konnte ihm Fragen stellen und er hat praktisch in meine Zukunft gesehen aber auch die bösen Geister aus mir herausgetrieben. Ob man daran jetzt glaubt oder nicht ,ich fand es eine schöne Erfahrung und werde natürlich jetzt immer schön auf den Wind, Mond und den Boden hören:) Am Ende hat er mir noch einen Stein geschenkt:)
Abends sind wir in einem Schwulenclub gegangen und wir waren bis auf 2-3 Frauen die einzigen und auch die einzigen Ausländerinnen. Insgesamt war der Abend aber sehr witzig!
Sonntagsmorgens haben wir uns noch ins Frida Kahlo Museum aufgemacht. Leider hätte man sehr viel Geld extra bezahlen müssen um Fotos machen zu können. Deswegen gibts davon dann nichts zu sehen! Aber das Haus war sehr schön und man hat sich sehr viel Mühe gegeben die Wohnsituation von Frida Kahlo und Diego Riviera real nachzustellen:)
Nahch einem relativ schnellen Durchgang sind wir zeitbedingt schon wieder zurück ins Hostel gefahren um unseren Bus pünktlich zu erwischen , den wir verkehrsbedingt knapp erwischt haben :) Die Rausfahrt aus Mexiko city wurde nochmal richtig genossen. Danach sind alle erst mal in einen tiefen Schlaf gefallen!
Samstag, 29. Oktober 2011
Dienstag, 18. Oktober 2011
Montag, 17. Oktober 2011
Die letzten zwei Wochen...
Da vom 1. Oktober bis jetzt ziemlich viel passiert ist werde ich meine Erfahrungen unterteilen , damit es einfacher wird zu folgen=)
1.Meine Arbeit:
Papalotes
Mittlerweile hat bei mir der Arbeitsalltag begonnen.Montags und Dienstag arbeite ich immer in der Waldorfschule in San Felipe.Im Großen und Ganzen macht es sehr viel Spaß. In der Spielzeit kann ich je nach Bedarf mitspielen oder lasse die 4 ihr eigenes Ding machen. Manchmal muss ich aber auch die Böse sein und dazwischengehen. Bei einer 4 und einer 6 Jährigen, die um alles konkurrieren ist das auch notwendig. Ansonsten sind die beiden natürlich die Prinzessinnen auf der Erbse=) Was noch hinzukommt ist, dass es nur einen Jungen in ihrem Alter gibt, um dessen Aufmerksamkeit beide kämpfen.Zum Leid von Sophia entscheidet sich Theo meistens für Kiara denn schließlich haben sich die beiden vor meiner Arbeitszeit bereits verhairatet.
Wenn Theo nicht gerade mit Kiara spielt, ist er entweder ein ganz gefährlicher Löwe oder gesellt sich zu seiner männlichen Unterstützung Kian. Er ist der kleinste mit zwei Jahren und ist zum Schreien süß!
Mir vertraut er leider noch nicht so ganz aber mit der Zeit wird das heute haben wir sogar kurz Händchen gehalten.
Vorm Essen gibt es immer eine kreative Aktivität. Letzte Woche haben wir zum Beispiel ,passend zum kommenden Fest "Dias de los muertos", kleine Totenköpfe aus einer langsam trocknenden Reispampe gebastelt.An einem anderen Tag haben wir Kollagen in den passenden Farben rot und orange erstellt. Da es bei Dias de los muertos ebenfalls um Tod und Leben( im abgeschwächten und eher positiven Sinn) geht haben wir heute eine Komposttonne erstellt und sie mit selbstgemalten Bildern verziert.
Nach der Aktivität gibt es immer Essen. Nachdem alle satt sind und sich die Zähne geputzt haben geht es über zum rumtollen im großen Garten und danach wird gesungen. Wirklich anstregend hört sich der Job zu meinem Wohl also zu meinem Wohl nicht an=)
Was ich auch sehr genieße sind die Hin-und Rückfahrten zur Schule. Ich werde von Theos Mama Sofia, die Schwedin ist mitgenommen. Sie ist einer der wenigen die mir wirklich die Augen öffnen kann was die mexikanische Mentalität betrifft. Von ihr erfahre ich sehr viel ,weil sie die Ehrlichkeit besitzt die Mexikaner nicht haben.
Da ich mich die erste Oktoberwoche ein wenig mit der mexikanischen Bürokratie herumschlagen musste war sie mir bei der Erklärung warum und wieso das alles so ist sehr behilflich.Schließlich musste ich drei mal in der Woche geduldig für jeweils drei Stunden im Immigrationsbüro sitzen, wurde von Beamten zu Beamten geschickt obwohl ich jedem das gleiche erzählt hab. Außerdem hab ich trotz Visa nochmals alle Papiere neu sammeln müssen und am Ende sogar ne ganze Stange Geld zahlen müssen.
Sofia hat mich zudem auch noch verstehen können, da sie ald sie jünger war durch ähnliches durchgehen müssen.
Hijos de la Luna -Kinderheim
´Was in Papalotes alles so leicht ist , ist Hijos de la Luna umso schwerer. Es handelt sich um ein Kinderheim mit 50 Kindern. Zwar sind nur ganz wenige Weisen doch die anderen haben es teilweise auch nicht viel besser. Von Montags bis Freitags sind alle Kinder da und die meisten werden übers Wochende nach Hause gebracht. Was allerdings alle gemeinsam haben , ist dass sie nur Mütter haben und dass fast alle Prostituirte sind. In Hijos de la Luna solles ihnen also besser gehen als zu Hause. Nach meinem ersten Tag habe ich dies allerdings in Frage gestellt.
Die Großen sitzen vormittags auf kleinstem Raum in einem Zimmer und werden alle fünf Minuten von der Heimleiterin Senora Coco angeschriehen sie sollen ihre Hausaufgaben nicht wie "betrunkene Dummköpfe" machen. Kein Wunder das die Großen immer ziemlich wütend dreinblicken und sowas wie Cliquen gründen um sich geborgen und in einer Gemeinschaft zu fühlen. An die Kinder kommt man leider nur noch schwer ran.
Wer einem noch mehr Leid tut sind die Kleineren. Letzte Woche fünf von ihnen inklusive dem 2 Monate alten Baby krank. Die kleinen Nasen waren so verstopft, dass sie teilweise kaum noch Luft bekommen haben und fast die ganze Zeit weinten.Die hygienischen Zustände sind ebenfalls katastrophal. Wenn wir morgens kommen haben alle vollgemachte Windeln , so als ob man auf uns gewartet hätte und ganze viele Kinder haben Karies und Narben am Körper von denen ich nicht wissen möchte wo die herkommen.
Der Job der Volunteere besteht aber eher darin , dass wir mit ihnen spielen, aufpassen dass sie sich nicht verletzen und vor allem viel Liebe geben.
Oft nimmt man die Kinder auf den Arm und nach wenigen Minuten schlafen sie tief und fest und klammern sich an deiner Hand fest, sodass du sie ja nicht los lässt. Einerseits ist das krass aber andererseits kommt man sich in Hijos de la Luna sehr nützlich vor und man freut sich mit den Kleinen mit ,wenn sie sich freuen. Besonders bei der kleinen Angela freue ich mich immer. Sie ist einer der wenigen Kinder die niemanden mehr hat und während die anderen Kinder oft lachen bleibt ihres oft verschollen. Ein kurze Emotion ist da schon ein Gewinn.Der kleine 2 Monate alte Luis bekommt auch viel Aufmerksamkeit allerdings nur von den Freweilligen. Die Heimleiterinnen würden ihn sonst den ganzen Tag schreiend im Maxikosi liegen lassen.
Vor dem Mittagsessen werden die Kleinen und die Mädchen mit einem kalten Schlauch abgespritzt und die größeren Jungen müssen sich bei Wind und Wetter draußen waschen. Danach beginnt für uns der windelwechsel-,eincreme-,anzieh und frisurenmarathon=)
Danach ist man ziemlich erledigt ,hat aber auch das anstrengenste hinter sich. Die anderen gehen so gegen zwei während ich meistens noch eine halbe- bis eine Stunde bleibe.
Meistens liegt dann irgendein Kind in meinem Arm, was sich nach dem Essen in den Schlaf wiegen lässt.
1.Meine Arbeit:
Papalotes
Mittlerweile hat bei mir der Arbeitsalltag begonnen.Montags und Dienstag arbeite ich immer in der Waldorfschule in San Felipe.Im Großen und Ganzen macht es sehr viel Spaß. In der Spielzeit kann ich je nach Bedarf mitspielen oder lasse die 4 ihr eigenes Ding machen. Manchmal muss ich aber auch die Böse sein und dazwischengehen. Bei einer 4 und einer 6 Jährigen, die um alles konkurrieren ist das auch notwendig. Ansonsten sind die beiden natürlich die Prinzessinnen auf der Erbse=) Was noch hinzukommt ist, dass es nur einen Jungen in ihrem Alter gibt, um dessen Aufmerksamkeit beide kämpfen.Zum Leid von Sophia entscheidet sich Theo meistens für Kiara denn schließlich haben sich die beiden vor meiner Arbeitszeit bereits verhairatet.
Wenn Theo nicht gerade mit Kiara spielt, ist er entweder ein ganz gefährlicher Löwe oder gesellt sich zu seiner männlichen Unterstützung Kian. Er ist der kleinste mit zwei Jahren und ist zum Schreien süß!
Mir vertraut er leider noch nicht so ganz aber mit der Zeit wird das heute haben wir sogar kurz Händchen gehalten.
Vorm Essen gibt es immer eine kreative Aktivität. Letzte Woche haben wir zum Beispiel ,passend zum kommenden Fest "Dias de los muertos", kleine Totenköpfe aus einer langsam trocknenden Reispampe gebastelt.An einem anderen Tag haben wir Kollagen in den passenden Farben rot und orange erstellt. Da es bei Dias de los muertos ebenfalls um Tod und Leben( im abgeschwächten und eher positiven Sinn) geht haben wir heute eine Komposttonne erstellt und sie mit selbstgemalten Bildern verziert.
Nach der Aktivität gibt es immer Essen. Nachdem alle satt sind und sich die Zähne geputzt haben geht es über zum rumtollen im großen Garten und danach wird gesungen. Wirklich anstregend hört sich der Job zu meinem Wohl also zu meinem Wohl nicht an=)
Was ich auch sehr genieße sind die Hin-und Rückfahrten zur Schule. Ich werde von Theos Mama Sofia, die Schwedin ist mitgenommen. Sie ist einer der wenigen die mir wirklich die Augen öffnen kann was die mexikanische Mentalität betrifft. Von ihr erfahre ich sehr viel ,weil sie die Ehrlichkeit besitzt die Mexikaner nicht haben.
Da ich mich die erste Oktoberwoche ein wenig mit der mexikanischen Bürokratie herumschlagen musste war sie mir bei der Erklärung warum und wieso das alles so ist sehr behilflich.Schließlich musste ich drei mal in der Woche geduldig für jeweils drei Stunden im Immigrationsbüro sitzen, wurde von Beamten zu Beamten geschickt obwohl ich jedem das gleiche erzählt hab. Außerdem hab ich trotz Visa nochmals alle Papiere neu sammeln müssen und am Ende sogar ne ganze Stange Geld zahlen müssen.
Sofia hat mich zudem auch noch verstehen können, da sie ald sie jünger war durch ähnliches durchgehen müssen.
Hijos de la Luna -Kinderheim
´Was in Papalotes alles so leicht ist , ist Hijos de la Luna umso schwerer. Es handelt sich um ein Kinderheim mit 50 Kindern. Zwar sind nur ganz wenige Weisen doch die anderen haben es teilweise auch nicht viel besser. Von Montags bis Freitags sind alle Kinder da und die meisten werden übers Wochende nach Hause gebracht. Was allerdings alle gemeinsam haben , ist dass sie nur Mütter haben und dass fast alle Prostituirte sind. In Hijos de la Luna solles ihnen also besser gehen als zu Hause. Nach meinem ersten Tag habe ich dies allerdings in Frage gestellt.
Die Großen sitzen vormittags auf kleinstem Raum in einem Zimmer und werden alle fünf Minuten von der Heimleiterin Senora Coco angeschriehen sie sollen ihre Hausaufgaben nicht wie "betrunkene Dummköpfe" machen. Kein Wunder das die Großen immer ziemlich wütend dreinblicken und sowas wie Cliquen gründen um sich geborgen und in einer Gemeinschaft zu fühlen. An die Kinder kommt man leider nur noch schwer ran.
Wer einem noch mehr Leid tut sind die Kleineren. Letzte Woche fünf von ihnen inklusive dem 2 Monate alten Baby krank. Die kleinen Nasen waren so verstopft, dass sie teilweise kaum noch Luft bekommen haben und fast die ganze Zeit weinten.Die hygienischen Zustände sind ebenfalls katastrophal. Wenn wir morgens kommen haben alle vollgemachte Windeln , so als ob man auf uns gewartet hätte und ganze viele Kinder haben Karies und Narben am Körper von denen ich nicht wissen möchte wo die herkommen.
Der Job der Volunteere besteht aber eher darin , dass wir mit ihnen spielen, aufpassen dass sie sich nicht verletzen und vor allem viel Liebe geben.
Oft nimmt man die Kinder auf den Arm und nach wenigen Minuten schlafen sie tief und fest und klammern sich an deiner Hand fest, sodass du sie ja nicht los lässt. Einerseits ist das krass aber andererseits kommt man sich in Hijos de la Luna sehr nützlich vor und man freut sich mit den Kleinen mit ,wenn sie sich freuen. Besonders bei der kleinen Angela freue ich mich immer. Sie ist einer der wenigen Kinder die niemanden mehr hat und während die anderen Kinder oft lachen bleibt ihres oft verschollen. Ein kurze Emotion ist da schon ein Gewinn.Der kleine 2 Monate alte Luis bekommt auch viel Aufmerksamkeit allerdings nur von den Freweilligen. Die Heimleiterinnen würden ihn sonst den ganzen Tag schreiend im Maxikosi liegen lassen.
Vor dem Mittagsessen werden die Kleinen und die Mädchen mit einem kalten Schlauch abgespritzt und die größeren Jungen müssen sich bei Wind und Wetter draußen waschen. Danach beginnt für uns der windelwechsel-,eincreme-,anzieh und frisurenmarathon=)
Danach ist man ziemlich erledigt ,hat aber auch das anstrengenste hinter sich. Die anderen gehen so gegen zwei während ich meistens noch eine halbe- bis eine Stunde bleibe.
Meistens liegt dann irgendein Kind in meinem Arm, was sich nach dem Essen in den Schlaf wiegen lässt.
Sonntag, 2. Oktober 2011
24.September-1.Oktober
Hallo meine Lieben...jetzt gehts wieder ans berichten.
Leider fürchte ich ,dass dieser Eintrag ein wenig kürzer ausfallen wird aber mal sehen.
Der erste Teil dieser Woche ist ziemlich leicht zusammenzufassen: Ich war krank. Fieber ,Schüttelfrost und Durchfall alles was das Herz begehrt.Edith hat sich aber wirklich sehr lieb und geduldig um mich gekümmert, da ich ja eigentlich immer Appetit hatte nur war das mit dem Essen schwierig und ich hatte meine Launen.
Dienstag habe ich mich dann ,obwohl ich immer noch schwach war , zum Probetag in der Waldorfschule geschleppt. Die Schule liegt außerhalb der Stadt und Elizabeth und ich müssen erst ein Stück laufen um zu dem Treffpunkt zu gelangen an dem uns einer der Mitorganisatorinnen der Schule mitnimmt.
Die 4 Kinder waren anfangs natürlich noch schüchtern , haben mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase aber doch nett aufgenommen.Eigentlich haben sie sich mehr um mich gestritten=) Die Schule ist ein toller Ort für die Kinder , wo sie sich austoben können. Leider wird die Waldorfschule in Mexiko nicht offiziell als Schule anerkannt. Der Grund liegt in dem konservativen Bildungssystem Mexikos. Nach jedem Bildungsschritt ( Kindergarten, Grundschule, Weiterführende und sozusagen Highschool) erhält man hier ein Zertifikat. Dieser Zertifikate benötigt man um in die nächste Bildungseinrichtung eintreten zu können.
Die Waldorfschule bietet diese Zertifikate natürlich nicht an. Das ist jedoch der Grund warum sowohl die Regierung als auch die Mexikaner nicht in die Waldorfphilosophie glauben.
Deßhalb sind in Papilotes (Name der Schule) auch nur 4 Kinder von denen 3 einen europäischen Elternteil besitzen.Für meine Verhältnisse war ich aber erst mal mit dem Temperament von 4 Kindern ganz gut bedient. Meine Aufgabe dort ist der bilinguale Teil was bedeutet , dass ich nur Englisch mit den Kindern reden darf. Was sie nicht wissen ist,dass ich auch ein wenig Spanisch verstehe von dem was sie sagen =)
Da ich mich an dem Tag wohl nicht allzu dumm angestellt hab ,kann ich euch nächste Woche mehr von Papalotes berichten.
Dienstagabend war ich richtig platt und hab die anderen ihr Ding machen lassen.
Die Tage danach hab ich langsam wieder angefangen Abends was zu machen.Die Woche davor haben wir ein mexikansiches Geschwisterpärchen Sofi und Alejandro kennenglernt und die Mädels und ich sind total froh die beiden kennengelernt zu haben weil sie einfach total cool sind. Mittwoch- und Donnerstagabend waren wir mit beiden aus. Einmal in einem Club etwas außerhalb.Das war eigentlich so ne Art Flatrateparty aber ich habs ruhig angehen lassen. Erstens weil ich immer noch Antibiotikum nehme und zweitens weil bei solchen Flatratepartys der Alkehol mit was weiß ich was verdünnt ist.Donnerstagnachmittag hab ich endlich mal wieder ein bisschen was für mich gelernt irgendwie muss das mit dem Spanisch ja auch ohne Sprachschule vorrangehen. Abends waren wir wieder mit Sofi , Alejandro und noch anderen der Sprachschule größtenteils weg.Diesmal war der Club aber im Zentrum.
Freitagmorgen hab ich auch ruhig angehen lassen. Nachmittags hab ich mich mit Elizabeth und Kurt getroffen. Kurt ( Direktor der Schule) hat mir offiziell die Bestätigung meines Jobs in Papalotes gegeben. Nach dem Gespräch haben Elizabeth und ich noch ein wenig in dem Café gesessen. Sie hat auf Florian gewartet, da die beiden zum Essen verabredet waren. Ich hab mich dann spontan mit drangehängt und wir waren hervorragend Thailändisch essen. Die Frühlingsrollen waren der wahnsinn....Ich hab mich verliebt haha!:)
Gegen 10 haben wir uns noch mit anderen am Santo Domingo getroffen und sind dann in eine Bar was rinken gegangen. Ich war allerdings müde und nicht wirklich in Ausgehstimmung. Während die anderen noch weitergezogen sind bin ich in der Bar mit Sofi und Alejandro geblieben und hab mich irgendwann verabschiedet. Ich wollte nur noch schlafen.....
Gestern( 1.Okt.) haben die Mädels und ich uns einen schönen Tag im Einkaufszentrum verbracht. Laura und ich waren verzweifelt auf der Suche nach einem günstigem Cardigan.Ich hatte Glück und hab einen für 99 pesos gefunden. Wir sind was das Shoppen angeht soweit alle fündig geworden. Später sind wir ins Kino gegangen. Der Film hierß Sin Escape und war eigentlich ganz gut.Späteer haben wir noch in der Residenz von Thipmala, Sandy und Laura Salat gegessen ,Desperate Housewives geschaut und noch einige witzige Themen gehabt über die wir uns kaputt gelacht haben =)
Wünscht mir und meinem Magen Glück, dass er sich wieder einrengt!
Leider fürchte ich ,dass dieser Eintrag ein wenig kürzer ausfallen wird aber mal sehen.
Der erste Teil dieser Woche ist ziemlich leicht zusammenzufassen: Ich war krank. Fieber ,Schüttelfrost und Durchfall alles was das Herz begehrt.Edith hat sich aber wirklich sehr lieb und geduldig um mich gekümmert, da ich ja eigentlich immer Appetit hatte nur war das mit dem Essen schwierig und ich hatte meine Launen.
Dienstag habe ich mich dann ,obwohl ich immer noch schwach war , zum Probetag in der Waldorfschule geschleppt. Die Schule liegt außerhalb der Stadt und Elizabeth und ich müssen erst ein Stück laufen um zu dem Treffpunkt zu gelangen an dem uns einer der Mitorganisatorinnen der Schule mitnimmt.
Die 4 Kinder waren anfangs natürlich noch schüchtern , haben mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase aber doch nett aufgenommen.Eigentlich haben sie sich mehr um mich gestritten=) Die Schule ist ein toller Ort für die Kinder , wo sie sich austoben können. Leider wird die Waldorfschule in Mexiko nicht offiziell als Schule anerkannt. Der Grund liegt in dem konservativen Bildungssystem Mexikos. Nach jedem Bildungsschritt ( Kindergarten, Grundschule, Weiterführende und sozusagen Highschool) erhält man hier ein Zertifikat. Dieser Zertifikate benötigt man um in die nächste Bildungseinrichtung eintreten zu können.
Die Waldorfschule bietet diese Zertifikate natürlich nicht an. Das ist jedoch der Grund warum sowohl die Regierung als auch die Mexikaner nicht in die Waldorfphilosophie glauben.
Deßhalb sind in Papilotes (Name der Schule) auch nur 4 Kinder von denen 3 einen europäischen Elternteil besitzen.Für meine Verhältnisse war ich aber erst mal mit dem Temperament von 4 Kindern ganz gut bedient. Meine Aufgabe dort ist der bilinguale Teil was bedeutet , dass ich nur Englisch mit den Kindern reden darf. Was sie nicht wissen ist,dass ich auch ein wenig Spanisch verstehe von dem was sie sagen =)
Da ich mich an dem Tag wohl nicht allzu dumm angestellt hab ,kann ich euch nächste Woche mehr von Papalotes berichten.
Dienstagabend war ich richtig platt und hab die anderen ihr Ding machen lassen.
Die Tage danach hab ich langsam wieder angefangen Abends was zu machen.Die Woche davor haben wir ein mexikansiches Geschwisterpärchen Sofi und Alejandro kennenglernt und die Mädels und ich sind total froh die beiden kennengelernt zu haben weil sie einfach total cool sind. Mittwoch- und Donnerstagabend waren wir mit beiden aus. Einmal in einem Club etwas außerhalb.Das war eigentlich so ne Art Flatrateparty aber ich habs ruhig angehen lassen. Erstens weil ich immer noch Antibiotikum nehme und zweitens weil bei solchen Flatratepartys der Alkehol mit was weiß ich was verdünnt ist.Donnerstagnachmittag hab ich endlich mal wieder ein bisschen was für mich gelernt irgendwie muss das mit dem Spanisch ja auch ohne Sprachschule vorrangehen. Abends waren wir wieder mit Sofi , Alejandro und noch anderen der Sprachschule größtenteils weg.Diesmal war der Club aber im Zentrum.
Freitagmorgen hab ich auch ruhig angehen lassen. Nachmittags hab ich mich mit Elizabeth und Kurt getroffen. Kurt ( Direktor der Schule) hat mir offiziell die Bestätigung meines Jobs in Papalotes gegeben. Nach dem Gespräch haben Elizabeth und ich noch ein wenig in dem Café gesessen. Sie hat auf Florian gewartet, da die beiden zum Essen verabredet waren. Ich hab mich dann spontan mit drangehängt und wir waren hervorragend Thailändisch essen. Die Frühlingsrollen waren der wahnsinn....Ich hab mich verliebt haha!:)
Gegen 10 haben wir uns noch mit anderen am Santo Domingo getroffen und sind dann in eine Bar was rinken gegangen. Ich war allerdings müde und nicht wirklich in Ausgehstimmung. Während die anderen noch weitergezogen sind bin ich in der Bar mit Sofi und Alejandro geblieben und hab mich irgendwann verabschiedet. Ich wollte nur noch schlafen.....
Gestern( 1.Okt.) haben die Mädels und ich uns einen schönen Tag im Einkaufszentrum verbracht. Laura und ich waren verzweifelt auf der Suche nach einem günstigem Cardigan.Ich hatte Glück und hab einen für 99 pesos gefunden. Wir sind was das Shoppen angeht soweit alle fündig geworden. Später sind wir ins Kino gegangen. Der Film hierß Sin Escape und war eigentlich ganz gut.Späteer haben wir noch in der Residenz von Thipmala, Sandy und Laura Salat gegessen ,Desperate Housewives geschaut und noch einige witzige Themen gehabt über die wir uns kaputt gelacht haben =)
Wünscht mir und meinem Magen Glück, dass er sich wieder einrengt!
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