Samstag, 29. Oktober 2011

32 Millionenstadt: Mexiko City

Der Mexiko City Aufenthalt  ist zwar schon fast 2 Wochen her jedoch ist mir jetzt erst aufgefallen, dass noch nichts in meinem Blog darüber steht.
Laura, Thipmala ,Sandy und ich sind Donnerstagnachmittag mit dem erste Klasse Bus losgefahren. Die 6 Stunden waren Fahrt waren relativ angenehm, da es anstatt über Hochland fast nur geradeaus ging. Angekommen am Busbahnhof wurden wir 4 mit großen Augen von den Einheimischen begutachtet, an was wir uns mittlerweile aber fast gewöhnt haben. Mit einem der sicheren Taxen ging es dann richtung Centro Historico wo unser Hostel auf uns wartete. Der Taxifahrer war sehr nett und hat uns nebenbei mitgeteilt dass die Stadt nicht 20 Millionen ,so wie wir dachten, sondern 32 Millionen Einwohner hat. Ja da blieb uns erst mal der Mund offen stehen=)
Unser Hostel lag sehr zentral und war für den Preis von ca. 10 Euro pro Nacht ein gutes Schnäppchen. Hohe Wände, viel Platz und für mexikanische Verhältnisse sauber. Wir waren von der Fahrt zwar müde aber machten uns trotzdem nochmal auf. Wir fanden uns schließlich auf einer der Haupteinkaufsstraßen wieder wo wir ein Restaurant suchten. Als wir schließlich eins gefunden hatten wurde uns realtiv bald klar , dass wir versehentlich in ein Fischrestaurant eingekehrt sind:) Aber gut dann gabs halt Fisch!
Als wir in unser Hostel zurückkehren wollten haben wir uns erst mal ein wenig verlaufen haben es jedoch ,ohne vorher nicht noch bei Starbucks vorbeigeschaut zu haben, gefunden.
Am nächsten Tag haben wir uns früh morgens ein Ticket für den Touribus gekauft. Es gab insgesamt zwei Routen. Die rote führte uns durch das Centro Historico raus in den Buiseness und den architektonisch sehenswerten Teil der Stadt. Das Centro Historico hätte auch Paris sein können und die andere Teil war ziemlich modern. Wir haben von der roten Route einen Abstecher ins Hard Rock Cafe und in ein Restaurant gemacht. Im Hard Rock Cafe haben wir natürlich , wie so oft hier, nette Deutsche getroffen:)
Von neuem gestärkt haben wir die rote Route genommen , um zu einer Station zu kommen an der wir in die grüne wechseln konnten. Zuerst war die grüne genausoschön wie auch die rote, doch wir hatten nciht bedacht dass die grüne so weit raus aus der Innenstadt gehen könnte. Mit zunehmenden Verkehr wurde der Bus immer lansgamer. Da wir so schleppend vorankamen wurde es oben auf dem Dach immer kälter. Wir beschlossen den Bus zu verlassen und ein Taxi ins Centro Historico zu nehmen.
Nach dem Essen beschlossen wir ein wenig im Hotelzimmer zu entspannen und danach sind wir in einen Club auf einer Dachterrasse gegangen . Leider hielt die Musik auf Dauer nicht das ,was sie versprach und so sind wir relativ früh wieder zurück ins Zimmer.
Am nächsten Morgen haben wir den Tag mit einem guten Frühstück einklingen lassen. Danach sind wir ein wenig bummeln gegangen. Man freut sich dann doch immer wieder wenn man einen Zara, Berska und co findet :P
Nachdem sind wir auf einen Aufsichtspunkt gegangen von dem man nicht die ganze, aber zumindest einen großen Teil der Stadt überblicken konnte. Der Ausblick war gigantisch. Überall wo man hingesehen hat sah man Stadt, die am Horizont in den Himmel übergangen ist. Doch wusste man , dass sie sich hinter den Bergen fortsetzt!Von dem Aussichtspunkt wurden wir auch zum ersten Mal mit den Menschenmassen konfrontiert. Eine viel unangenehmere Konfrontation sollte uns aber auch noch überraschen. Zufälligerweise trafen wir die Deutschen vom Hard Rock Cafe auf dem Aussichtspunkt wieder.Nachdem Sandy Postkarten und ich ein Portmoinee gekauft haben ,machten wir uns auf den Weg zum Palast. In dem Innenhof des Palasts konnte man das Lebenswerk von Diego Riviera, dem Ehemann von Frida Kahlo bestaunen. Gigantisch große Gemälde die sich über die ganze  Wand erstrecken fand man dort. Nach einem Rundgang und einigen Fotos von dem schönen Springbrunnen verließen wir den Palast. Draußen wurden wir dann von Menschenmassen überrumpelt. Es waren so viele Menschen unterwegs sodass es wirklich unangenehm wurde und wir unsere Sachen an uns klammerten. Der Grund für die Menschenmassen war ein gigantischer Markt. Wir flüchteten uns schließlich kurz in eine schöne Cathedrale,wo es erholsam ruhig war.
Plötzlich fanden wir uns in einem Interview wieder. Uns wurden Fragen auf schlecht evrständlichem Englisch von Schülerinnen gefragt.Nachdem wir brav alles beantwortet hatten sahen wir dass ein Stück weiter Indianer tanzten und Musik machten.
Dort haben wir dem bunten Treiben ein wenig zugesehen und ich habe mich schließlich dazu entschlossen , mich von einem Indianer segnen zu lassen:) ich konnte ihm Fragen stellen und er hat praktisch in meine Zukunft gesehen aber auch die bösen Geister aus mir herausgetrieben. Ob man daran jetzt glaubt oder nicht ,ich fand es eine schöne Erfahrung und werde natürlich jetzt immer schön auf den Wind, Mond und den Boden hören:) Am Ende hat er mir noch einen Stein geschenkt:)
Abends sind wir in einem Schwulenclub gegangen und wir waren bis auf 2-3 Frauen die einzigen und auch die einzigen Ausländerinnen. Insgesamt war der Abend aber sehr witzig!
Sonntagsmorgens haben wir uns noch ins Frida Kahlo Museum aufgemacht. Leider hätte man sehr viel Geld extra bezahlen müssen um Fotos machen zu können. Deswegen gibts davon dann nichts zu sehen! Aber das Haus war sehr schön und man hat sich sehr viel Mühe gegeben die Wohnsituation von Frida Kahlo und Diego Riviera real nachzustellen:)
Nahch einem relativ schnellen Durchgang sind wir  zeitbedingt schon wieder zurück ins Hostel gefahren um unseren Bus pünktlich zu erwischen , den wir verkehrsbedingt knapp erwischt haben :) Die Rausfahrt aus Mexiko city wurde nochmal richtig genossen. Danach sind alle erst mal in einen tiefen Schlaf gefallen!

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