Hallo ihr Lieben,
erst mal ein großes Sorry, dass ich so lange nicht geschrieben habe was bei mir so los ist.
Einer der wichtigsten Dinge die ihr jetzt wissen solltet ist, dass ich aus meiner alten Familie ausgezogen bin. Jetzt miete ich ein Zimmerchen von der Tante eines Bekannten. Hier gehts mir sehr viel besser. Ich kann mir mein Essen selbst kochen und auch sonst kann ich meinen Tagesplan nun selbst bestimmen. Außerdem kann ich in das Zentrum gut zu Fuß oder mit dem Bus erreichen:)
Meinen Dienst im Kinderheim habe ich mittlerweile aufgegeben, weil die Waldorfschule mir das Angebot gemacht hat nun von Montags bis Freitags, bis zum 16. Dezember, dort zu arbeiten. Da die Schule auch nicht weit von meinem neuen Wohnort weg ist hat sich das natürlich noch mehr angeboten.
Mein Auszug war am 8. November. Davor war ich 3einhalb Tage in Puerto Escondido. Meine 3 Freundinnen und ich haben uns ein realtiv günstiges aber dafür super schönes Hostelzimmer gemietet und einfach mal die Seele baumeln lassen.
Am ersten Tag waren wir am faulsten , da unser Bus um 5 Uhr morgens von Oaxaca nach Puerto gefahren ist.Dank Lauras Lonely Planet haben wir am nächsten morgen ganz lecker im Cafésito gefrühstückt. Nachdem unsere Bäuche voll waren haben Laura und ich eine Surfstunde bei Raul gebucht. Wir alle zusammen sind somit zu einer kuscheligen Bucht, wo vorallem Surfanfänger ihr Glück versuchen, gefahren.
Während Sandy und Thipmala entspannt haben , versuchten Laura und ich mit einigermaßen gutem Erfolg auf dem Brett zu stehen.
Nach circa 2 Stunden paddeln, triefen, spucken und einem hochgerutschtem Bikinioberteil ( dreimal dürft ihr raten von wem) waren wir doch zufrieden und stolz :)
Abends waren wir beim Franzosen Pascal ganz lecker am Strand essen und danach haben wir einen Club heimgesucht. Dort waren bis auf ein paar wenige Mexikaner viele Deutsche und Australier. Für mich war das mal eine nette Abwechslung aber man hat sich nicht mehr wirklich wie in Mexiko gefühlt.Für uns war das ein gutes Beispiel zu sehen wie sehr man sich in Mexiko in Oaxaca fühlt.
Am nächsten Tag hatten Laura und ich EIGENTLICH vor nochmal surfen zu gehen. Der unglaubliche Muskelkater und die aufgeschürften Knie und Bäuche haben uns aber dann doch davon abgehalten. Nach einem leckeren Cafésito Frühstück sind wir zur Bucht Manzanilla gefahren. Dort haben wir dann wirklich mal entspannt und haben uns im Meer treiben lassen.
Insgesamt waren die zwei Buchten in denen wir waren traumhaft schön..genau mein Ding :)
Nach einem italienischem Salat sind wir abend ins Torres gegangen.Für mich war das bisher das beste Partyerlebnis in Mexiko!
Leider, leider gings für mich und Laura am nächsten Tag wieder heim. Laura musste wegen gesundheitlichen Problemen zurück nach Oaxaca und ich wegen der Arbeit.
Dienstag war dann der Tag meines Auszugs. Morgens beschlossen und Nachmittags durchgezogen. Insgesamt war das glaube ich der härteste Tag den ich bisher in Oaxaca hatte und auch der enttäuschenste und diskriminierenste.
Danach gings aber wieder schön bergauf!
Highlight der Woche war schließlich mein Geburtstag. Ich hab schön ausgeschlafen und bin danach zu einer netten mexikanischen Familie gegangen, um nicht so alleine zu sein:) Abends habe ich mich dann mit Freunden und Bekannten erst in einem Restaurant getroffen. Daraufhin wurde das ganze in eine Bar verschoben und später in einen Schwulenclub. Der ist für mich nun leider von der Musik hier in Oaxaca der beste.Obwohl viele am Anfang skeptisch waren war es doch im Großen und Ganzen für jeden in Ordnung dorthin zu gehen. Die Nacht habe ich dann noch bei Sofi und Alejandro verbracht ,mein Geburtstagstortenstück verdrückt und friedlich eingeschlafen.
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